Walk in Dusche – praktisch und elegant
Eine Walk in Dusche ist nicht nur sehr nett anzusehen, sondern erlaubt uns auch eine bequeme Nutzung und einen barrierefreien Zugang. Aber bevor du dich für eine solche Dusche entscheidest, solltest du die nachfolgenden Punkte gelesen haben.
Walk in Dusche – was ist das?
Das ist eine ebenerdige Dusche, am häufigsten ist diese Bauform in Gemeinschaftsduschen zu finden (z.B. im Schwimmbad oder Sportverein). Inzwischen gibt es sie immer häufiger auch in privaten Haushalten, mittels einer Duschtrennwand aus Glas wird eine dezente lichtdurchlässige Integration der Dusche im Raum ermöglicht.
Ein großer Vorteil dabei ist der barrierefreie Zugang, das verbessert die Nutzung ohne fremde Hilfe und ohne Einschränkungen. Was vor allem bei Verwendung eines Rollstuhls oder einer Gehhilfe zugutekommt.
Walk in Dusche – der Aufbau
Eine ebenerdige Dusche besteht in der Regel aus den folgenden Bestandteilen:
- Duschtrennwand (achtet auf den Glasstandard!)
- min. einer Haltestange/Stabilisator (zum Befestigen der Duschtrennwand)
- Duschtasse (außer es werden Fliesen verwendet)
- Wannenträger
- Ablaufsystem (sofern nicht in der Duschtasse enthalten)
- Bodendichtungen, Dichtfugen
- Montagematerial (Profilleisten, Schrauben, etc.)
- Duscharmatur, Duschbrause
- Duschvorhang, Duschtür (wenn gewünscht)
Für eine barrierefreie Nutzung darf folgendes nicht fehlen:
- Sitzgelegenheiten (möglichst mobil)
- Haltegriffe
- Ablageflächen (gut erreichbar anbringen oder verschiebbar)
- ausreichend Bewegungsfreiheit einplanen (z.B. für eine 2. Person)
Walk in Dusche – Fliesen oder Duschwanne
Um besondere Akzente zu setzen oder besondere Farbenspiele zu erzeugen, können auch Fließen mit anderer Farbe, Form und Größe verwendet werden.
Dabei sollte auf mindestens 2 % Bodengefälle längs und quer zum Ablauf geachtet, sowie rutschhemmende Fliesen verwendet werden. Die Schräge sollte auch ca. 10 cm über die Position des hängenden Duschvorhangs hinausgehen.
Jedoch sammelt sich in den Fugen leicht Wasser und die Reinigung wird dadurch häufig recht aufwendig. Dies gilt besonders für kleine Fliesen, da diese viele Fugen mit sich bringen. Bei großen Fliesen kann es dazu kommen, dass diese aufwendig zugeschnitten werden müssen, was zu unschönen Mustern führen kann. Zudem besteht die Gefahr das Wasser an ungünstigen Stellen versickert.
Diese Problematik lässt sich leicht durch eine ebenerdige Duschwanne beheben, diese sind leicht zu reinigen und definitiv wasserdicht. Es besteht die Möglichkeit die Wanne entsprechend zu gestalten, auf einigen Modellen können sogar Fliesen gelegt werden.
Walk in Dusche – das Ablaufsystem
Das größte Risiko einer Walk in Dusche ist, dass sich das Wasser im gesamten Bad verteilt. Daher ist zusätzlich zu einer leichten Absenkung oder Schräge, auch die passende Auswahl eines geeigneten Ablaufsystems wichtig.
Hierbei gibt es eine breite Auswahl an unterschiedlichen Modellen und Möglichkeiten, die nicht nur ihre Funktion erfüllen, sondern auch dezent und elegant wirken. Besonders praktisch sind Modelle mit Schmutzfang und variierbaren Maßen.
Die beliebtesten Klassiker hierbei sind:
- Bodenablauf mittig
- Duschrinne am Rand
- Wandabläufe
Walk in Dusche – Vor- und Nachteile
Zum Schluss nochmal eine kurze Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der Walk in Dusche:
- + sehr elegant und ein echter Hingucker
- + bequeme Nutzung (barrierefrei)
- + günstige Alternative zur Duschkabine (je nach Aufwand und Ausstattung)
- – Wasser kann sich im ganzen Bad verteilen
- – bei undichten Fließen kann das Wasser falsch versickern